Nachhaltiges Vanlife: Fußspuren im Sand

Ressourcen-Vergleich: Wie nachhaltig ist Vanlife?

Reisen bedeutet Bewegung. Bewegung benötigt Energie. Die Erzeugung von Energie kostet Ressourcen. Trotzdem entsprangen unsere Idee zum Vanlife mitunter dem Wunsch, weniger Ressourcen zu benötigen und nachhaltig zu leben und zu reisen. Weniger Wohnfläche zu haben und im Süden zu überwintern erschien uns dabei durchaus sinnvoll. Aber geht diese Rechnung auf?

Um das herauszufinden, haben wir den Klimarechner des WWF herangezogen. Uns ist bewusst, dass der Rechner nicht auf’s Vanlife ausgelegt ist und wir zum Beispiel mehr Ressourcen benötigen, weil wir die öffentliche Infrastruktur stärker nutzen als wenn wir einen festen Wohnsitz hätten. Anstatt also mit konkreten Zahlen zu rechnen, haben wir die aufgelisteten Kategorien für einen Vergleich zwischen Ressourcenverbrauch in einer Wohnung und in einem Van herangezogen.

Ernährung

Was wir essen hat einen großen Einfluss auf den Ressourcenverbrauch unserer Erde. Nahrung benötigt unfassbar viele Ressourcen für Anbau, Transport und letztendlich auch die Zubereitung. Während sich das, was wir essen, seit unserer Reise kaum verändert hat, hat sich der ökologische Aspekt unserer Ernährung trotzdem sehr gewandelt. Wie kann das sein?

Biologisch angebaute Lebensmittel

Auch wenn hinter Bio-Siegeln oft mehr Marketing als tatsächlich nachhaltiger Lebensmittelanbau steckt, sind biologisch angebaute immer besser als der konventionelle Anbau von Lebensmitteln.

Beim Reisen ist es teilweise schwieriger, Bio-Lebensmittel zu kaufen. Abgesehen von Frankreich ist es gar nicht so einfach, Bio-Läden zu finden. Bio-Supermarkt-Ketten, wie es sie in Deutschland gibt, haben wir im Ausland noch nicht gefunden. Dabei würden gerade Ketten die Suche leichter machen. Wenn wir uns also nicht gerade länger in einer Region aufhalten und Zeit haben, um die Bio-Angebote dort kennenzulernen (wie wir es in der Algarve getan haben), ist es sehr aufwendig und oft unmöglich, Bio-Lebensmittel zu finden.

Andererseits gibt es in südlichen Ländern viel mehr Märkte, auf denen wir unser Obst und Gemüse einkaufen können. Das ist meistens zwar auch nicht Bio-zertifiziert, aber oft trotzdem ökologisch angebaut.

Buntes Obst und Gemüse auf einem Marktstand

Kurze Transportwege

Bereits in Deutschland haben wir darauf geachtet, lokal und saisonal einzukaufen. Da wir uns aber im Winter nicht ausschließlich von Lageräpfeln und Kohl ernähren möchten, haben wir auch Produkte aus südlicheren Ländern eingekauft. Wir haben aber immer Wert darauf gelegt, möglichst kein Obst oder Gemüse zu kaufen, das außerhalb von Europa angebaut wurde. Trotzdem gab es ab und zu Leckereien wie Bananen, Kokosmilch oder Mandeln.

Seit unserem Start ins Vanlife können wir uns das ganze Jahr über mit vielen exotischen Lebensmitteln versorgen, die direkt vor der Camper-Tür wachsen. In Portugal bekommen wir Mandeln, getrocknete Feigen und sogar Bio-Bananen, die in der Algarve angebaut werden. In Skandinavien konnten wir im Sommer nach Lust und Laune Blaubeeren pflücken, während die in Deutschland zu kaufenden Beeren meistens aus Osteuropa, der Türkei oder sogar aus Kanada stammen.

Lokal und saisonal zu essen sorgt während unserer Reise für eine abwechslungsreichere Ernährung, als wir sie haben könnten, wenn wir dauerhaft an einem Ort leben würden. Weil wir uns nur in warmen Regionen aufhalten, werden wir das ganze Jahr über mit frischem Obst und Gemüse versorgt.

Keine Lebensmittelabfälle

Es ist immer noch unfassbar, wie viele Lebensmittel weggeschmissen werden. Da wir unterwegs keinen wirklichen Tagesrhythmus haben, ist die Essenplanung schwieriger als zu Hause. Es erfordert zwar etwas mehr Organisation, aber wir werfen unterwegs genauso wenige Lebensmittel weg wie zu Hause.

Damit Lebensmittel nicht schlecht werden, ist auch eine korrekte Lagerung entscheidend. Darüber wird es bald einen separaten Artikel geben!

Wenn du selbst gegen Lebensmittelverschwendung aktiv werden möchtest, dann schau dir mal den Verein Foodsharing an. Als wir noch in Deutschland lebten, haben wir über Foodsharing regelmäßig Lebensmittel gerettet, die ansonsten weggeschmissen worden wären.

Mobilität

Das mag skurril klingen, aber: Seit der Reise legen wir tatsächlich weniger Strecke zurück als davor.

Vor der Reise besaßen wir beide ein Auto, Fabi fuhr einen Volvo-Oldtimer und ich einen Opel Corsa. Alleine durch meine Fahrten zur Arbeit, die leider nicht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar war, kamen im Jahr über 16.000 km zusammen. Insgesamt sind wir pro Jahr um die 30.000 km gefahren.

Mit dem Camper sind wir in einem Jahr „nur“ 20.000 km gefahren. Obwohl die gefahrene Strecke weniger geworden ist, ist die Reise nicht unbedingt umweltfreundlicher. Unser Camper ist ein altes Diesel-Auto und nachdem es ein paar Tage stand, spuckt es beim Starten eine große schwarze Wolke aus dem Auspuff.

Durch den Camper hat sich allerdings unser gesamtes Fahrverhalten total verändert: Wir fahren selten schneller als 60 km/h, vermeiden Umwege, indem wir unsere Routen sorgsamer planen, um nicht versehentlich durch enge Dörfer, über steile Berge oder unbefestigte Straßen geleitet zu werden und vermeiden Staus (die außerhalb von Deutschland sowieso nur schwer zu finden sind). Dadurch haben wir mit durchschnittlich 9 l/100 km einen relativ geringen Spritverbrauch.

Gas

Unser Gasverbrauch vor und während der Reise ist gut vergleichbar: Sowohl im Camper als auch in der Wohnung haben wir mit Gas geheizt, gekocht und das Warmwasser aufbereitet.

Ein Blick in die Abschlussrechnung unseres Gasanbieters hat ergeben: In einem Jahr in der Wohnung haben wir 1040 Kubikmeter Gas verbraucht. Dagegen haben wir in einem Jahr im Camper 7 11-kg-Gasflaschen verbraucht, das entspricht ungefähr 40 Kubikmeter. Das bedeutet, dass wir in unserer Wohnung einen 26 Mal höheren Gasverbrauch hatten als im Camper.

Das ist nicht sehr verwunderlich, wir gehen immerhin in zwei von drei Anwendungsfällen komplett anders mit dem Gas um als in der Wohnung.

Im offenen Gasfach eines Wohnmobils stehen zwei Gasflaschen
Diese beiden Gasflaschen hätten in unserer Wohnung gerade mal für vier Tage gereicht

Kochen

Unser Kochverhalten hat sich kaum verändern. Wir verbrauchen im Camper sogar tendenziell etwas mehr Gas, da wir keinen Wasserkocher und Backofen mehr haben, die in der Wohnung beide mit Strom genutzt wurden. Außerdem kochen wir insgesamt viel häufiger als in der Wohnung, da wir dort öfters essen gegangen sind oder im Büro gegessen haben.

Warmwasser

In unserer Wohnung war unser Durchlauferhitzer rund um die Uhr eingeschalten und fing jedes Mal, wenn wir den Wasserhahn aufdrehten, an, das Wasser aufzuheizen. Das funktionierte meistens mehr schlecht als recht, das Wasser brauchte lange, bis es überhaupt warm wurde und war dann plötzlich viel zu heiß. Die ganze Angelegenheit lässt sich als katastrophale Wasser- und Gasverschwendung zusammenfassen.

Im Camper haben wir gelernt, dass – für uns – Warmwasser im Alltag nicht wirklich notwendig ist. Wir haben uns daran gewöhnt, kalt zu duschen, und beim Abwasch verwenden wir höchstens mal das übrig gebliebene Teewasser, ansonsten wird Geschirr mit etwas mehr Kraftaufwand auch mit kaltem Wasser sauber.

Wenn wir mal heißes Wasser benötigen, um zum Beispiel Gläser oder Schneidebrettchen abzukochen oder Flecken aus der Kleidung zu entfernen, kochen wir uns das in unserem Flötenkessel auf dem Herd. Den eingebauten Boiler benutzen wir nur ganz selten, wenn wir doch mal warm duschen möchten und keine öffentliche Dusche in der Nähe ist.

Warmwasser wurde in den letzten Monaten zu einem absoluten Luxusgut für uns, das wir viel mehr zu schätzen wissen als früher.

Heizen

Eine 100-qm-Altbau-Wohnung mit hohen Decken aufzuheizen kostet einiges an Energie. Von unseren vier Zimmern haben wir nur zwei und das Badezimmer beheizt. Im Schlafzimmer und in dem namenlosen Raum, der keine Funktion hatte und in dem wir uns nie aufgehalten haben, war Heizen überflüssig und unsere Küche hatte keine Heizung. Obwohl wir also sehr sparsam geheizt haben, fiel der Gasverbrauch sehr stark ins Gewicht. Im Winter war unser Gasverbrauch ungefähr fünf Mal so hoch wie im Sommer.

Da wir den Winter in Portugal verbracht haben, haben wir die Heizung nur ein paar Mal für ein paar Minuten eingeschalten. Die Temperatur im Camper betrug im Winter meistens unter 20 Grad, aber mit Wollsocken und Decken war es gut auszuhalten und gleichzeitig gemütlich.

Um den Camper auf der gleichen Temperatur zu halten wie eine Wohnung wäre der Gasverbrauch übrigens deutlich höher. Von anderen Reisenden wissen wir, dass ein regelmäßiger Heizungsbetrieb im Winter ungefähr eine Gasflasche pro Woche verbraucht.

Strom

Nicht nur die Stromspannung hat sich geändert, seitdem wir im Camper leben. Auch die Anzahl an Verbrauchern hat sich natürlich deutlich reduziert.

Ökostrom vom Dach

Der Stromversorgung im Camper haben wir schon einen separaten Artikel gewidmet. Unsere Solaranlage versorgt uns tatsächlich das ganze Jahr über mit Strom. Wir waren noch nie am Landstrom angeschlossen und besitzen nicht einmal ein Kabel, mit dem wir unseren Camper mit einer Steckdose verbinden könnten.

Die Herstellung von Solarpanelen und Batterien ist natürlich alles andere als ressourcenschonend. Deshalb waren wir froh, dass wir zumindest eines der beiden Solarpanele gebraucht bekommen haben. Bei den restlichen Komponenten haben wir darauf geachtet, nicht mehr als für uns nötig zu installieren. Das heißt: Die Größe des zweiten Solarpanels und die Batteriekapazität sind genau auf unseren Bedarf abgestimmt.

Montage des ersten Solarpanels auf dem Dach unseres Wohnmobils
Montage des ersten Solarpanels auf dem Dach unseres Wohnmobils

Verbraucher

Da wir im Wohnmobil nur eine Spannung von 12 statt 230 V haben, haben wir unsere Elektrogeräte genau unter die Lupe nehmen müssen. Was ist es uns wert, dafür den Wechselrichter anzuschmeißen, der für die Umwandlung zusätzlich Strom benötigt? Übrig geblieben sind nur ein Pürierstab, ein Rasierer, eine Stichsäge und ein Lötkolben. Alles andere haben wir entweder aussortiert oder auf 12 V umgerüstet. Letzteres betrifft nur unsere Laptops, für die wir uns 12-V-Ladekabel besorgt haben.

Bei der Beleuchtung verwenden wir teilweise noch die Original Lampen, die zwar viel Strom brauchen, dafür aber ein schönes Licht machen und zum Retro-Charme unseres Hymers beitragen.

Unser Kühlschrank würde theoretisch ebenfalls mit 12 V betrieben werden können, allerdings ist der Stromverbrauch so hoch, dass wir ihn im Winter komplett ausgeschalten hatten und im Sommer nur nach Bedarf einschalten.

Die Benutzung von öffentlichen Waschmaschinen benötigt natürlich auch Strom, bei dem wir nicht wissen können, woher er kommt. Mitunter deshalb waschen wir viel seltener als früher. Da wir oft keine Gelegenheit haben, unsere Wäsche an der frischen Luft zu trocknen, müssen wir leider viel häufiger den Trockner benutzen als zu Hause.

Das Wohnmobil parkt hinter einer öffentlichen Waschmaschine
Ob diese Waschmaschinen wohl mit Öko-Strom betrieben werden? Wir bezweifeln es.

Wasser

Da in unserer Mietwohnung das Wasser nicht einzeln abgerechnet, sondern der Gesamtverbrauch nach Wohnfläche verteilt wurde (was meiner Meinung nach keinen Sinn ergibt), haben wir leider keine genauen Informationen über unseren Wasserverbrauch. Laut der Stadtwerke Ludwigsburg liegt der Durchnittsverbrauch bei 113 Litern pro Tag und Person.

Im Camper tanken wir ungefähr alle 5-6 Tage 120 l Wasser auf, das wir auch als Trinkwasser verwenden. Zusätzlich muss berücksichtigt werden, dass wir ungefähr alle 2 Wochen unsere Wäsche waschen und ab und zu eine öffentliche Dusche verwenden. Pro Tag und Kopf kommen wir also ungefähr auf 20 Liter.

Woran liegt das? Vor allem wahrscheinlich daran, dass wir viel seltener duschen, was auch unserer Haut gut tut. Zwischendurch waschen wir uns mit einem Waschlappen oder springen in einen See. Aber allgemein gehen wir viel bewusster mit Wasser um, da es das erste ist, das uns zwingt, einen schönen Platz zu verlassen. Während uns der Strom nie ausgeht und unser Essen bei durchdachter Planung für längere Zeit reicht, müssen wir nach spätestens 10 Tagen eine Versorgungsstation suchen, an der wir unser Wasser auffüllen und das Abwasser ablassen können.

Eine öffentliche Dusche
Eine öffentliche Dusche mit heißem Wasser ist absoluter Luxus für uns

Den indirekten Wasserverbrauch für Lebensmittel und Konsumgüter lassen wir hier übrigens außen vor, der spielt aber natürlich auch eine enorm große Rolle.

Konsum

Ich war eigentlich schon immer weit entfernt vom Shopping-Queen-Krönchen. Einkaufen stresst mich noch mehr, seitdem ich auf nachhaltige Produktion, faire Arbeitsbedingungen und gute Qualität achte. Trotzdem gibt es in einer Wohnung ständig Kleinigkeiten, die man meint besitzen oder erlebt haben zu müssen.

Materieller Besitz

2012 habe ich zum ersten Mal eine mehr oder weniger vollständige Liste erstellt, in der ich meinen Besitz aufgezählt habe. Seitdem bin ich ständig am Ausmisten, Reduzieren und Ersetzen. Dinge loszuwerden macht mir Spaß und je weniger Kram ich habe, desto freier fühle ich mich.

Trotzdem gab es immer wieder etwas Neues, das ich meinte, besitzen zu müssen. Vor allem als wir in unsere große Wohnung gezogen waren, haben wir uns neue Möbel und Deko-Gegenstände angeschafft, nur damit die Ecken nicht so leer aussehen und es nicht mehr hallt.

Der Camper hat uns dieses Problem komplett abgenommen. Bevor wir uns etwas Neues anschaffen können, müssen wir uns überlegen, wo wir es verstaut bekommen und was dafür gehen muss. Es ist eher unwahrscheinlich, dass es hier „zu leer“ werden könnte. Mit seinem begrenzen Platz unterstützt mich der Camper bei meinem Wunsch zu mehr Minimalismus.

Wie bei unseren Möbel auch, war es uns auch beim Camper wichtig, dass so wenig wie möglich neu für uns hergestellt werden muss. Indem wir uns für ein altes Wohnmobil entschieden haben, haben wir uns schon das Material für einen eventuellen Selbstausbau gespart. Trotzdem gibt es Kleinigkeiten, die, vor allem während der Reise, gebraucht nur schwer zu beschaffen sind. So haben wir zum Beispiel neben der Solaranlage auch einige Teile für unsere Trockentrenntoilette, das Wassersystem und Ersatzteile fürs Auto neu kaufen müssen.

Freizeitaktivitäten

Viele Freizeitaktivitäten und Hobbies benötigen Ressourcen, die man leicht übersieht. Tagesausflüge, Kinobesuche oder ein Tag in der Therme benötigen viele Ressourcen, auch wenn diese nur indirekt von uns getragen werden.

Auf unserer Reise fällt das meiste davon weg. Wenn wir eine bestimmte Sehenswürdigkeit besuchen möchten, planen wir die gesamte Route dort entlang und fahren nicht nur für einen Tag extra dort hin. Statt ins Kino zu gehen, schauen wir auf unserem Solar-geladenen Laptop einen Film.. Und statt in die Therme zu gehen, baden wir in einen See oder im Meer.

Wie nachhaltig ist Vanlife?

Wenn ich die einzelnen Kategorien versuche zusammenzufassen, komme ich auf folgende Stichpunkte:

KategorieWohnungVanlife
ErnährungMehr bio, weniger lokalWeniger bio, mehr lokal
MobilitätMehr Strecke, weniger AbgaseWeniger Strecke, mehr Abgase
GasViel Warmwasser und HeizenKaum Warmwasser oder Heizen
StromÖkostrom, viele VerbraucherSolarstrom, wenige Verbraucher
Wasser113 l pro Tag und Kopf20 l pro Tag und Kopf
KonsumMehr Dinge, dafür einfacher, Second Hand zu kaufenWeniger Dinge, dafür schwieriger, Second Hand zu kaufen

Irgendwie scheinen sich das Leben in einer Wohnung und das Vanlife einigermaßen aufzuwiegen. Natürlich könnte man noch viel tiefer in die einzelnen Bereiche eindringen und sich detaillierter mit dem Ressourcenverbrauch auseinandersetzen. Für mich schließe ich aber folgendes grobe Fazit:

Vor der Reise hat vor allem das Heizen und das „Befüllen“ der Wohnung mit Dingen einiges an Ressourcen gekostet. Im Camper gehen diese beiden Kategorien gegen 0, dafür habe ich mehr Abgase, die während der Fahrt in die Umwelt gelangen.

Das Schöne am Vanlife ist, dass wir uns über unseren Ressourcen-Verbrauch viel bewusster sind. Strom, Gas und Wasser kommen nicht einfach durch irgendwelche Leitungen in unbegrenzten Mengen zu uns, sondern wir müssen mit diesen Ressourcen entsprechend haushalten und im Vergleich zu einer Wohnung ist es deutlich aufwendiger, sie zu beschaffen. Dafür können wir den Verbrauch aber auch viel besser steuern. Wenn wir eine Woche an einem See verbringen, dessen Wasser wir zum Spülen und Waschen nutzen können, dann verbraucht unser Haus auf Rädern nahezu keine Ressource.

Ich kann natürlich nur unsere individuelle Situation beschreiben. Deswegen interessiert es mich brennend: Wie ist sieht bei dir nachhaltiges Vanlife aus? Wo kannst du Ressourcen sparen, während du unterwegs bist? Und wo benötigst du mehr als zu Hause? Ich freue mich auf den Austausch mit dir. Hinterlasse mir auf Instagram gerne einen Kommentar oder schreibe mir eine Nachricht!

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