Fischerweg in der Algarve, Portugal

Rota Vicentina: Wandern auf dem Fischerweg entlang der Küste der Algarve

Wandern auf dem Fischerweg. Die meisten Menschen, die bereits die Algarve besucht haben, kennen den Naturpark „Costa Vicentina“, der sich von Lagos bis Sines über den südwestlichen Teil Portugals erstreckt. Er ist geprägt von den wilden Küsten und steilen Klippen der Westalgarve und des Alentejos. 

Die Rota Vicentina ist ein großes Netzwerk aus Wanderwegen, das durch den gesamten Naturpark führt. Auf insgesamt 750 Kilometern bieten der Historische Weg, der Fischerweg und mehrere Rundwanderwege die Gelegenheit, die einmalige Natur zu entdecken. Wir haben das Wohnmobil stehengelassen und sind fünf Tage lang einen Teil des Fischerwegs gewandert. In diesem Artikel nehme ich euch mit auf unsere Wanderung.

Das Projekt Rota Vicentina

Steige Aufstiege auf dem Fischerweg
Wandern direkt an der Küste

Die Rota Vicentina ist mehr als nur ein Wanderweg. Das Projekt wird vom gleichnamigen Verein geführt. Dieser verfolgt das Ziel, den ursprünglichen Charakter der Region zu bewahren und eine nachhaltige Entwicklung der Region zu fördern.

Durch die Etablierung der Region als Reiseziel für Naturtourismus erhofft sich der Verein eine ganzjährige Nutzung der Region und damit mehr wirtschaftliche Stabilität für die Menschen vor Ort.

Neben dem Netz aus Wanderwegen bietet die Rota Vicentina auch mehr als 1.000 Kilometer Fahrradrouten sowie kulturelle Aktivitäten in der Region an.

Der Fischerweg: Ein Fernwanderweg entlang der Küste

Wandern in der Algarve

Der Fischerweg verläuft von St. Torpes bei Sines bis Lagos. Er ist gekennzeichnet mit grün-blauen Markierungen, die an vielen Stränden der Küste kaum zu übersehen sind. Der Weg ist sehr gut ausgeschildert, man kann sich eigentlich nicht verlaufen. Im Zweifelsfall orientiert man sich einfach an der Küste. Man kann den Fischerweg sowohl von Nord nach Süd als auch von Süden nach Norden wandern, beide Richtungen sind beschildert.

Der Hauptweg verläuft von Porto Covo bis Odeceixe. Auf diesem Abschnitt ist man nahezu ausschließlich direkt an der Küste unterwegs. Weiter im Süden verläuft der Fischerweg ab und zu ein paar hundert Meter entfernt der Küste.

Während der Historische Weg zumindest streckenweise auch von Radfahrer*innen genutzt werden kann, ist der Fischerweg ausschließlich zu Fuß zugänglich. Die gesamte Strecke des Fischerwegs ist in 13 Tagesetappen aufgeteilt, von denen die kürzeste 10 Kilometer und die längste 22,5 Kilometer weit ist.

Schwierigkeitslevel des Fischerwegs in Portugal

Steile Wege auf dem Fischerweg an der Westküste

Das Schwierigkeitslevel wird von der Rota Vicentina als „etwas schwierig“ angegeben und das würden wir als Nicht-Wander-Profis so bestätigen. Auf unseren Etappen wanderten wir die meiste Zeit auf gut begehbaren Pfaden. Doch teilweise waren diese sehr sandig und entsprechend anstrengend. Außerdem führt der Fischerweg an einigen Stellen auf instabilen Wegen mit viel Geröll steil bergab zu entlegenen Stränden und anschließend genauso steil wieder bergauf. Hier ist eine gute Trittsicherheit absolut notwendig!

Zwar ist man auf dem Fischerweg nicht in der absoluten Wildnis unterwegs, doch auf vielen Etappen gibt es zwischen Start- und Endpunkt nur sehr wenig Zivilisation, sprich keine Siedlungen und keine geteerten Straßen. Man muss also schon schauen, dass man die Etappe bis zum Ziel schafft und unterwegs ausreichend Wasser dabei hat. Sich auf halbem Weg mit dem Taxi abholen zu lassen, geht nicht – wir haben das gedanklich eventuell durchgespielt 😀

Das Wetter an der portugiesischen Westküste

Als beste Jahreszeit für eine Wanderung auf dem Fischerweg wird der Zeitraum zwischen September und Mai empfohlen. Wir können aus eigener Erfahrung sagen, dass es der portugiesische Winter wirklich kalt werden kann. Vor allem der eisige Wind ist an der Westküste definitiv nicht zu unterschätzen.

Als wir den Fischerweg Mitte November wanderten, war das Wetter optimal. Strahlender Sonnenschein bei knapp 20 Grad machten die Wanderung zu einem tollen Erlebnis. Wind hatten wir nur am ersten Tag, die restlichen Tage waren fast komplett windstill. Die Abende waren dagegen sehr frisch, im Zelt wäre es uns vermutlich zu kalt gewesen.

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Unterkünfte entlang des Fischerwegs

Portugiesische Unterkunft in Aljezur
Aussicht in das Tal von Aljezur

Nachdem wir in Schweden bereits eine Zwei-Tages-Wanderung mit Zelt und entsprechender Ausstattung gemacht haben, haben wir uns dieses Mal für Unterkünfte entschieden. Das spart Gewicht in den Rucksäcken, außerdem geben ein komfortables Bett und eine heiße Dusche mehr Energie für den nächsten Tag.

In den ersten Tagen haben wir immer vor Ort nach einer Unterkunft gesucht. Wir dachten, es sei für die Gastgeber*innen netter, wenn wir direkt bei ihnen bezahlen anstatt über Booking.de oder AirBnB. Allerdings war unser Eindruck, dass das eher unüblich war und die Gastgeber*innen entsprechend überrascht.

Wir haben sowohl in privaten Gästezimmern als auch in einem Hotel und einem Gästehaus übernachtet. Jedes Mal hatten wir ein Doppelzimmer mit eigenem Bad und teilweise eine Kochmöglichkeit. Gekostet haben die Zimmer zwischen 30 und 50 Euro pro Nacht. Wir haben auch nach Hostels geschaut, allerdings waren diese nur unwesentlich günstiger. 

Wer lieber mit dem Zelt unterwegs ist, findet auf der Karte der Rota Vicentina auch Campingplätze. Wildcamping ist ausdrücklich untersagt. Die Rota Vicentina legt großen Wert auf Naturschutz und den Erhalt der Küstenregion. Die ausgeschilderten Wege dürfen aus diesem Grund nicht verlassen werden, weder zum eigenständigen Erkunden noch zum Zelten.

Restaurants und veganes Angebot

Auf jeder Etappe gibt es Restaurants und Supermärkte für die tägliche Verpflegung. Selbst in den kleinen Dörfern, die man durchläuft, gibt es mindestens ein Restaurant und einen Minimercado. Es reicht also, ein paar Snacks für zwischendurch in den Rucksack zu packen.

Auf den Etappen, die wir gewandert sind, waren wir von dem veganen Angebot positiv überrascht. Selbst das traditionelle Fischrestaurant hatte ein veganes Gericht auf der Speisekarte stehen.

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Unsere Wasserflaschen konnten wir problemlos in jedem Ort auffüllen. Zwischen Start- und Endpunkt gibt es aber nahezu keine Möglichkeit, an Wasser zu kommen. Man sollte also seine Vorräte überprüfen, bevor man morgens aufbricht.

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Unsere Route auf dem Fischerweg

Der Fischerweg führt über hohe Klippen und tiefe Schluchten

Wir haben uns relativ spontan entschieden, den Fischerweg zu wandern. Da wir uns zu diesem Zeitpunkt im Süden aufhielten und erst vor kurzem den netten Wohnmobil-Stellplatz in Vila do Bispo kennenlernten, entschieden wir uns, unser Wohnmobil dort zu parken und von dort aus unsere Wanderung zu starten. 

Die Familie, die den Stellplatz betreibt, ist extrem freundlich, hat uns einen Stellplatz direkt neben der Überwachungskamera zugeteilt und uns sogar einen kleinen Rabatt gegeben. Wer auch im Wohnmobil lebt, kennt vielleicht das flaue Gefühl, wenn man das rollende Zuhause zurücklässt. Aber hier mussten wir uns definitiv keine Sorgen machen.

Tag 1: Von Vila do Bispo nach Carrapateira, 16 km

Agaven an der Westküste der Algarve
Carrapateira

Die erste Etappe sollte die kürzeste unserer Wanderung werden. Auf 16 Kilometern folgten wir dem Fischerweg von unserem Ausgangspunkt Vila do Bispo bis in das kleine Dorf Carrapateira, durch das wir schon unzählige Male mit dem Wohnmobil durchgefahren sind, aber noch nie angehalten haben.

Nachdem wir Vila do Bispo nach Norden verlassen hatten, bogen wir bald Richtung Küste ab. Ein Schotterweg führte uns durch die atemberaubend schöne Hügellandschaft. Die Route ist bis zur Küste sehr leicht begehbar, es geht relativ geradeaus ohne nennenswerte Steigungen. Es brauchte nicht lange, bis wir das Meer sehen konnten. Auch den Fóia, den höchsten Berg der Algarve, konnten wir vom ersten Tag an fast jederzeit im Hinterland in die Höhe ragen sehen.

Wir erreichten die Küste an der Schlucht Pena Furada. Hier waren wir vor zwei Jahren schon mal, damals sind wir auf der anderen Seite zu dem wilden Strand hinabgestiegen. Die Schlucht bietet einen grandiosen Ausblick auf ein bizarr geformtes Becken zwischen den Klippen und einen karamellfarbenen Sandstrand.

Der Trampelpfad ist auf beiden Seiten der Schlucht schmal, instabil und entsprechend etwas abenteuerlich. Der Untergrund ist loser Schiefer, deren Platten einem unter den Füßen geradezu zerbröselt. Aus diesem Grund sollte man auch nicht zu nahe an die Klippe gehen.

Ein paar Kilometer später folgte der nächste Abstieg zu einem Strand, den wir sehr gut in Erinnerung haben. Wir sind tatsächlich mal mit dem Wohnmobil runter zum Murracao Beach gefahren. Zu dem traumhaften Strand führt eine einzige Straße. Unbefestigt, sehr steil und in schlechtem Zustand. Links ein Berg, rechts ein Abgrund. Wenn wir heute daran denken, erinnern wir uns noch zu gut an den Moment als uns klar wurde: „Das ist zu steil – aber jetzt gibt es kein Zurück.“ Unten angekommen haben wir direkt gewendet – „wenn wir den Motor kalt werden lassen, haben wir keine Chance mehr“. Mit Ach und Krach und durchdrehenden Rädern haben wir es gerade so wieder hochgeschafft und hatten seitdem nicht wieder das Bedürfnis, diesen Strand besuchen zu wollen…

Aber zu Fuß war es wirklich nett, es ging auf der steilen, aber zu Fuß gut machbaren Straße, zu der kleinen versteckten Bucht. Wir liefen über den perfekten Sandstrand und wanderten auf der anderen Seite die Klippen hoch. Der dritte und letzte Strand dieser Etappe war der als beliebter Surfspot bekannte Amado Beach. Nachdem wir auf unserer bisherigen Strecke noch keinen einzigen Menschen gesehen hatten, trafen wir hier auf ein lebhaftes Getümmel aus Wanderern, Surfern und vielen weiteren Menschen.

Wir machten eine kleine Mittagspause und liefen dann relativ zügig den letzten Teil bis Carrapateira. Dort fanden wir ein kleines privates Gästezimmer und aßen zusammen mit einem Surferpärchen vegane Burger.

Tag 2: Von Carrapateira nach Arrifana, 22 km

Praia da Bodeira
Wandern auf Sand

Nach einem schnellen Frühstück brachen wir unsere zweite Tagesetappe an. Kurz nachdem wir Carrapateira verlassen hatten, wurde es sandig. Wir näherten uns den weiten Dünen des Praia da Bordeira. Wir durchquerten den Sandstrand und fühlten uns wie mitten in der Wüste, rundum war nichts als Sand zu sehen. Nachdem wir uns einige Kilometer durch den Sand geschleppt hatten, erreichten wir wieder einen Schotterweg, der uns in ein kleines Dorf brachte. Nach unserer Mittagspause mussten wir uns für die weitere Strecke ziemlich aufraffen.

Doch schon kurze Zeit später brachte uns eine nette Begleitung neue Motivation. Mitten im Nirgendwo kam uns ein Hund entgegengetrabt, beschnupperte uns und entschied sich dann, uns zu begleiten. Zu dritt wanderten wir durch den Eukalyptuswald, hinunter zum Praia de Vale Figueira und dann weiter nach Arrifana, dem Ziel der heutigen Etappe. Kurz vor dem Ort verließ uns unser vierbeiniger Begleiter und wir checkten in ein kleines Hotel ein. Abends reichte es nur noch für eine Pizza ToGo, die wir im Hotelbett aßen, danach ließen uns die Spuren der 22 Kilometer weiten Wanderung tief und fest schlafen.

Tag 3: Arrifana nach Aljezur, 12 km

Ausblick von der Unterkunft in Aljezur
Aljezur

Nach der anstrengenden Etappe des Vortags entschieden wir uns für eine kleine Abkürzung. Wir sind die schöne Strecke entlang der Küste von Arrifana nach Monte Clerigo bereits einige Male entlangspaziert, deswegen konnten wir sie uns dieses Mal guten Gewissens sparen. Stattdessen sind wir den Markierungen des Historischen Wegs gefolgt, der uns statt an der Küste durch das Hinterland nach Aljezur führte.

Der Historische Weg und der Fischerweg treffen an mehreren Stellen aufeinander. Auf der Karte der Rota Vicentina wird das übersichtlich dargestellt. Man kann sie anhand der Farbe der Markierungen unterscheiden: Der Fischerweg ist mit blau-grünen, der Historische Weg mit weiß-roten Streifen gekennzeichnet.

Der Weg war gut begehbar, es ging über ein paar Hügel durch einen Eukalyptuswald bis nach Aljezur. Wir buchten uns ein kleines AirBnB bei sehr netten Gastgebern direkt neben dem Castelo und deckten uns im Supermarkt für ein gemütliches Vesper ein.

Tag 4: Aljezur nach Praia de Odeceixe, 18 km

Der Fischerweg durch Praia de Odeceixe

Das Ziel des vierten Tages war DER Traumstrand der Westküste. Am Praia de Odeceixe umrundet ein Fluss den halben Strand, bevor er ins Meer mündet. Gewaltige Klippen umrahmen den schönen Strand. Die eigentliche Route endet nicht am Praia da Odeceixe, sondern direkt in dem Ort Odeceixe, der ein paar Kilometer weiter im Inland liegt. Da man bei Ebbe den Fluss direkt am Strand durchqueren kann, wollten wir uns den Umweg nach Odeceixe sparen und am folgenden Tag direkt an der Küste weiter bis Zambujeira do Mar laufen. Wir buchten also ein Gästezimmer direkt am Strand.

Dieser Streckenabschnitt hat uns besonders gut gefallen, da er extrem abwechslungsreich war. Nachdem wir Aljezur am Morgen verlassen hatten, wechselten sich kleine Höfe und Wäldchen ab. Das war auch die einzige Etappe unserer Wanderungen, auf der wir unterwegs in einem Ort vorbeikamen, der aus mehr als 10 Häusern bestand: Die Route führte uns ein kleines Stück durch Rogil, das wir bereits vom Durchfahren kannten. Dort legten wir in einem veganen Restaurant eine Pause ein.

Auch der zweite Teil dieser Etappe war wirklich schön und landschaftlich vielfältig. Auf unserem Weg Richtung Küste wurde es immer sandiger. Am Praia da Esteveira erreichten wir wieder die Küste. Ab jetzt ging es, unterbrochen von einem weiteren kleinen Abstecher vorbei an einigen Plantagen und Höfen, durch Sand die Klippen entlang, stets begleitet von dem konstanten Rauschen der Wellen.

Tag 5: Praia de Odeceixe nach Odeceixe, 5 km

Nach den vielen Eindrücken der letzten Tage und noch mehr Blasen an unseren Füßen entschieden wir uns, doch schon einen Tag früher zum Wohnmobil zurückzukehren. Dazu kam, dass der Fluss in Odeceixe die Algarve vom Alentejo trennt. Wir haben online nicht so richtig herausfinden können, wie die Busverbindungen regionsübergreifend funktionieren und von Odeceixe wussten wir, dass uns hier mehrmals täglich ein Bus nach Lagos bringt, von wo aus wir mit einem weiteren Bus zurück nach VIla do Bispo fahren konnten.

Anstatt also bis Zambujeira do Mar zu laufen, wollten wir gegen Mittag den Bus in Odeceixe nehmen. Da wir uns aber wie gesagt an der Grenze zum Alentejo befanden, wollten wir dessen Boden natürlich noch betreten haben. Also wateten wir nach dem Frühstück durch den Fluss, den wir weniger tief in Erinnerung hatten. Auf der anderen Seite des Flusses spazierten wir dann ganz gemütlich bis in den Ort und stiegen dort in den Bus nach Lagos, wo wir dann in einen anderen Bus nach Vila do Bispo umstiegen. 

Die zweieinhalbstündige Busfahrt war für uns beide der herausforderndste Teil unserer gesamten Wanderung. Nachdem wir uns seit knapp drei Jahren fast ausschließlich in unserem fahrenden Wohnzimmer fortbewegen, wird uns in nahezu jedem anderen Fahrzeug schlecht. Mit bleichen Gesichtern kamen wir am Wohnmobil an, froh, wieder zuhause zu sein.

Unsere Erfahrungen auf dem Fischerweg

Für uns war der Fischerweg eine tolle erste Fernwanderung. Die Etappen sind gut geplant, wir konnten sie aber auch individuell anpassen, indem wir zum Beispiel einmal auf den Historischen Weg ausgewichen sind. Auch viele Rundwanderwege schließen an die Strecke des Fischerwegs an, sodass man hier wirklich viel Gestaltungsspielraum hat. Die Wege waren gut ausgeschildert und zwischendurch gab es immer wieder Schilder, auf denen wir die verbleibende Entfernung zum nächsten Etappenziel ablesen konnten. 

Wir mochten besonders gerne, dass wir uns der Fischerweg an ganz besondere Orte geführt hat, wo wir stellenweise das Gefühl hatten, ganz allein auf dieser Welt zu sein, ganz im Einklang mit den Naturgewalten. Und gleichzeitig wussten wir, dass die nächste Straße oder der nächste Ort nie weit entfernt waren, was gerade bei Anfänger*innen wie uns wahrscheinlich nicht schadet.

Nach diesen Wandertagen haben wir auf jeden Fall Lust auf mehr!

Drei Tipps für die Wanderung auf dem Fischerweg

  1. Wandere den Fischerweg von Süden nach Norden. Das hatte den Vorteil, dass wir die (im Herbst/Winter tiefstehende) Sonne fast immer im Rücken hatten und nicht geblendet wurden. Gerade an den Küstenabschnitten reflektiert das Meer die Sonnenstrahlen und es ist sehr hell.
  2. Vergiss deine Sonnencreme nicht. Im Sommer sollte das selbstverständlich sein, aber in Portugal kann der UV-Index sogar im Winter so stark sein, dass sich Menschen mit hellen Hauttypen vor der Sonne schützen sollten.
  3. Respektiere die Natur. Das Projekt Rota Vicentina setzt sich für Naturschutz in der Region ein. Aus dem Projekt ist ein einmaliges Netzwerk aus Wanderwegen entstanden, das wir alle kostenfrei nutzen dürfen. Deshalb sollten wie die Natur und die Regeln auf dem Fischerweg respektieren. Nicht im Naturpark zelten, sondern die angebotenen Campingplätze und Unterkünfte nutzen. Darauf achten, keinen Müll oder andere Gegenstände auf der Strecke zu verlieren. Öffentliche Toiletten benutzen und wenn es mal doch nicht anders geht das Toilettenpapier bis zum nächsten Mülleimer mitnehmen. Auf den markierten Wegen bleiben und nicht auf Pflanzen oder kleine Tiere treten. Nur so ist eine nachhaltige Entwicklung des Projekts und der Erhalt dieser einmaligen Küstenregion möglich.